{"id":1,"date":"2011-03-22T13:38:25","date_gmt":"2011-03-22T13:38:25","guid":{"rendered":"http:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/?p=1"},"modified":"2016-08-08T22:10:28","modified_gmt":"2016-08-08T22:10:28","slug":"hallo-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/2011\/03\/22\/hallo-welt\/","title":{"rendered":"Schweizer Jakobsweg"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: center;\"><strong>Jakobsweg Zentralschweiz \u2013 Fribourg <\/strong>(7.3. \u2013 11.3.11)<\/h1>\n<h2 style=\"text-align: center;\">7.3.11<\/h2>\n<h1>Giswil \u2013 Brienzwiler; 35507 Schritte; 20 km<\/h1>\n<p>Auftakt gegen halb elf Uhr am Bahnhof Giswil. Bis Kaiserstuhl am Lungernsee steigen wir auf der historischen Br\u00fcnigroute. Weil der Landgasthof Kaiserstuhl seinen Wirtesonntag einzieht, machen wir etwas sp\u00e4ter Mittagshalt im Restaurant des Campingplatzes Lungern. Wir sind froh um diese Wirtschaft, denn bis auf die Br\u00fcnig Passh\u00f6he gibt es keine weitere an der Via Jacobi.<\/p>\n<div id=\"attachment_11\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2197.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-11\" class=\"size-medium wp-image-11\" title=\"IMG_2197\" src=\"http:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2197-225x300.jpg\" alt=\"&quot;Schacher Seppali&quot; Denkmal in Giswil\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2197-225x300.jpg 225w, https:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2197-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;Schacher Seppali&#8220; in Giswil<\/p><\/div>\n<p>Der Jakobsweg beansprucht abschnittweise die Sbrinz-Route der historischen S\u00e4umer. Letztere ist mit Via Sbrinz-Klebern ausgeschildert. Bald erreichen wir die Schneegrenze. Wir sind jenen Wanderern dankbar, welche vor uns ihre Spuren in die immer kompaktere Schneedecke gesetzt haben, damit wir uns an deren F\u00e4hrte orientieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<div id=\"attachment_28\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/DSCN06511.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-28\" class=\"size-large wp-image-28\" title=\"DSCN0651\" src=\"http:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/DSCN06511-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/DSCN06511-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/DSCN06511-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-28\" class=\"wp-caption-text\">Blick auf den Lungernsee OW<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_14\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2212.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-14\" class=\"size-large wp-image-14 \" title=\"IMG_2212\" src=\"http:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2212-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2212-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2212-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-14\" class=\"wp-caption-text\">Ein Wegweiser sagt mehr als 1000 Worte (auf Br\u00fcnig Passh\u00f6he)<\/p><\/div>\n<p>Kurz hinter der Br\u00fcnig Passh\u00f6he (1000 m \u00fc. M.) verabschiedet sich der Jakobsweg von der Via Sbrinz, welche Richtung Meiringen talw\u00e4rts f\u00fchrt. Wir m\u00fcssen nochmals etliche H\u00f6henmeter zulegen und durch hohe Schneemassen stapfen. M\u00fchsam wird unser Camino, als er stotzig Richtung Brienzwiler abf\u00e4llt. Die obersten Passagen sind besonders heimt\u00fcckisch. Selbst nachdem dichtes Buchenlaub den Schnee abgel\u00f6st hat, empfiehlt es sich, den steil und praktisch ohne Kehren angelegten Wanderweg weiterhin vorsichtig zu begehen.<\/p>\n<p>In der Bifang Reitschule in Brienzwiler, direkt am Jakobsweg, \u00fcbernachten wir. Die Gastgeber sind ausnehmend freundlich. Keine Fragen nach Namen und Adresse. Wir beziehen unser Zimmer, 300 Meter von der Reitschule entfernt, in einem Geb\u00e4ude, wo wir als einzige einquartiert sind. F\u00fcr das Nachtessen kehren wir in die Reitschule zur\u00fcck. Keine Vorkasse, man vertraut uns voll: \u201eJakobspilger seien eine verl\u00e4ssliche Klientel\u201c. So begleichen wir die Rechnung erst nach dem Fr\u00fchst\u00fcck am n\u00e4chsten Morgen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">8.3. 11.<\/h2>\n<h1>Brienzwiler \u2013 Interlaken; 49190 Schritte; 27 km<\/h1>\n<p>Raureif auf den Feldern l\u00e4sst uns noch etwas fr\u00f6steln gegen acht Uhr. Mit besten Erinnerungen verlassen wir Brienzwiler und k\u00f6nnen, nach dem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck, unterwegs auf das Mittagessen verzichten. Brienz und der gleichnamige See empfangen uns bei Sonnenschein. Der Jakobsweg f\u00fchrt entlang der rechten Strandpromenade. Schmucke H\u00e4userfassaden im chalet\u00e4hnlichen Holzstil s\u00e4umen den Weg. Erste Blumen \u00e4ugen aus den G\u00e4rten und k\u00fcnden den Vorfr\u00fchling an. Der Alpenwall auf der linken Seeseite spannt einen schneeweissen Vorhang hinter der ganzen L\u00e4nge des Sees.<\/p>\n<div id=\"attachment_15\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2240.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-15\" class=\"size-large wp-image-15\" title=\"IMG_2240\" src=\"http:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2240-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2240-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2240-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-15\" class=\"wp-caption-text\">Strandpromenade Brienzersee, Brienz<\/p><\/div>\n<p>Wir halten uns an den ausgeschilderten Pfad. Dieser steigt alsbald einige hundert H\u00f6henmeter an und f\u00e4llt bei Oberried wieder auf Seeniveau, nur um auf dem Weiterweg Richtung Niederried erneut eine H\u00f6henkurve zu beschreiben. Als w\u00e4re dieser Zeitlupen Roller-Coaster nicht genug: Eine siebzig Meter lange H\u00e4ngebr\u00fccke \u00fcber ein Tobel ist winters demontiert und zwingt uns zu einem halbst\u00fcndigen Umweg hinunter Richtung Eblingen, bevor wir auf den Originalweg zur\u00fcckfinden. Wir werden reich belohnt f\u00fcr unsere M\u00fche, denn der verschneite Alpenkranz auf der gegen\u00fcberliegenden Seeseite begleitet uns den ganzen Tag. Unterhalb der Baumgrenze mischt sich Gr\u00fcn als Tarnfarbe in das gleissende Panorama.<\/p>\n<div id=\"attachment_16\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2289.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-16\" class=\"size-large wp-image-16\" title=\"IMG_2289\" src=\"http:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2289-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2289-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2289-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-16\" class=\"wp-caption-text\">Brienzersee mit Berner Alpen<\/p><\/div>\n<p>Als w\u00e4re dies ihr letztes Gefecht, rohren alternde Jets der Schweizer Luftwaffe durch das idyllische St\u00fcck Schweiz zwischen Meiringen und Brienzersee. Ihr Donnergrollen verst\u00e4rkt sich mit den Echos aus beiden aufragenden Alpenw\u00e4llen und beschallt fl\u00e4chendeckend jeden Winkel dieser sonst heilen Welt. Ironie des Schicksals: die Maschinen sind nicht allwettertauglich. Mit ohrenbet\u00e4ubendem L\u00e4rm k\u00fcnden sie in der Vorsaison das sch\u00f6ne Wetter an\u2026<\/p>\n<p>In Interlaken geniessen schon recht viele Ferieng\u00e4ste ihren Kaffee oder Afternoon tea an der Sonne. Vom Denner neben unserer Alp Lodge holen wir das N\u00f6tige f\u00fcr das Abendbrot und speisen auf dem kleinen Balkon im 3. Stock, im Angesicht der bed\u00e4chtig zwischen den H\u00e4userfassaden fliessenden Aare und der an der fernen n\u00f6rdlichen Flanke des Niesen ohne Pathos herab scrollenden, dem Untergang geweihten Abendsonne. Wir haben richtig spekuliert: Im Sechserzimmer bleiben wir die einzigen G\u00e4ste f\u00fcr die Nacht.<\/p>\n<div id=\"attachment_17\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2330.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-17\" class=\"size-large wp-image-17\" title=\"IMG_2330\" src=\"http:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2330-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2330-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2330-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-17\" class=\"wp-caption-text\">Sonnenuntergang an der Flanke des Niesen<\/p><\/div>\n<h2 style=\"text-align: center;\">9.3.11<\/h2>\n<h1>Interlaken \u2013 Thun; 48674 Schritte; 27 km<\/h1>\n<p>Eine Etappe vor der Kulisse des Thunersees und den majest\u00e4tischen Berner Alpen dahinter. Heute schimmern die Drei- und Viertausender leicht verkl\u00e4rt, doch von gebieterischer Grandeur. Im Mittelpunkt der Niesen, die imposante Pyramide im perlmutternen Hochzeitskleid, als h\u00e4tte ihm noch kein Wesen seine Unschuld genommen. Der Reigen der tief verschneiten Gipfel beeindruckt auch einen deutschen Pilger, der uns beim Aufstieg zu den Beatush\u00f6hlen einholt. Karl-Heinz ist zu Fuss in M\u00fcnchen aufgebrochen und hat einiges zu berichten. Wir machen gemeinsame Sache, und er findet in Thun im selben B&amp;B Unterschlupf.<\/p>\n<div id=\"attachment_18\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2353.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-18\" class=\"size-large wp-image-18\" title=\"IMG_2353\" src=\"http:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2353-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2353-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2353-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-18\" class=\"wp-caption-text\">Beatush\u00f6hlen \u00fcber dem Thunersee<\/p><\/div>\n<p>Die rechtsufrige Seestrasse von ausserhalb Interlaken nach Thun, an der M\u00fcndung des gleichnamigen Sees, ist mit 20 km angegeben. Wie \u00fcblich gef\u00e4llt sich der Jakobsweg in st\u00e4ndigem Auf und Ab. Zusammen mit den in beiden touristischen Kleinst\u00e4dten anfallenden Wegstrecken erreichen wir das Tagesziel nach einem soliden Achtstundentag, ohne dass wir uns an diesem Aschermittwoch unterwegs l\u00e4ngere Pausen geg\u00f6nnt h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Wetterm\u00e4ssig haben wir bisher das grosse Los gezogen, wenn auch heute ein weicher Schleier das gewaltige Panorama nicht in 3D erscheinen liess, wie dies etwa bei F\u00f6hn der Fall w\u00e4re.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">10.3.11<\/h2>\n<h1>Thun \u2013 R\u00fceggisberg; 52508 Schritte; 29 km<\/h1>\n<p>Wir verlassen die Seenlandschaft und verschieben uns durch h\u00fcgeliges Gel\u00e4nde entlang der weissen Voralpenwand. Die l\u00e4ndliche Gegend ist besetzt durch stattliche Bauernh\u00f6fe, die durch ihren Abstand zum Nachbargeh\u00f6ft die Gr\u00f6sse der Gutbetriebe absch\u00e4tzen lassen. Sie alle bestechen durch ihren orttypischen Baustil. \u00dcber Generationen scheint sich ein Gleichgewicht von Familienbetrieben \u00e4hnlicher Gr\u00f6sse eingependelt zu haben. Das Kleingewerbe in den durchwanderten D\u00f6rfern beschr\u00e4nkt sich auf K\u00e4sereien, S\u00e4gereien, Landwirtschafts- und Fahrzeugwerkst\u00e4tten.<\/p>\n<div id=\"attachment_19\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2385.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-19\" class=\"size-large wp-image-19\" title=\"IMG_2385\" src=\"http:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2385-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2385-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2385-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-19\" class=\"wp-caption-text\">Romanische Basilika bei Amsoldingen<\/p><\/div>\n<p>Eine romanische Basilika bei Amsoldingen, aber auch weitere steinerne Kleinode am Wegrand, bereichern unsern heutigen Camino, der uns mit zahlreichen Richtungs\u00e4nderungen \u00fcber H\u00fcgel und Felder nach R\u00fceggisberg hinauf f\u00fchrt, eine Kanzel auf \u00fcber 900 m \u00fc. M. Im Halbkreis vor uns, wenn auch in dezenter Entfernung, die Berner Alpen und Voralpen, welche uns im B&amp;B von Frau Trachsel, bei der Klosterruine, ins gef\u00fchlte Zentrum der Welt r\u00fccken.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">11.3.11<\/h2>\n<h1>R\u00fceggisberg \u2013 Tafers; 46344 Schritte; 25 km<\/h1>\n<p>M\u00e4hlich senkt sich der Weg dem Kanton Fribourg zu. Die markante Voralpenfront verliert ihre Allgegenwart. Vor uns ausgedehnte, apere H\u00fcgelz\u00fcge. Vorbei an Geh\u00f6ften, zuweilen querfeldein, erreichen wir die Br\u00fccke \u00fcber die Sense und betreten damit den gleichnamigen Bezirk des zweisprachigen Kantons Fribourg. In Heitenried melden wir uns \u00fcberfallm\u00e4ssig bei meiner Nichte Judith, welche uns spontan einen Teller Spagetti zubereitet.<\/p>\n<div id=\"attachment_20\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2417.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-20\" class=\"size-medium wp-image-20\" title=\"IMG_2417\" src=\"http:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2417-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2417-225x300.jpg 225w, https:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2417-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-20\" class=\"wp-caption-text\">Jakobskapelle in Tafers<\/p><\/div>\n<p>Zum Hauptort des Sensebezirks, Tafers, ist es nicht mehr allzu weit. Dort stehen gleich drei Gottesh\u00e4user auf dem Dorfplatz, wovon eine Kapelle dem hl. Jakobus geweiht ist. Hier weichen wir zwei Kilometer vom Jakobsweg ab, in Richtung Schwarzsee, um bei meiner Schwester Marie-Luise zu \u00fcbernachten. Unser Reiseziel ist damit f\u00fcr diesmal erreicht, obwohl wir die verbleibenden runden zehn Kilometer nach der Stadt Fribourg am \u00fcbern\u00e4chsten Tag ebenfalls zu Fuss zur\u00fccklegen, von wo wir per Bahn in die Zentralschweiz zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<div id=\"attachment_21\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2420.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-21\" class=\"size-large wp-image-21\" title=\"IMG_2420\" src=\"http:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2420-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2420-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2420-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-21\" class=\"wp-caption-text\">beim Tafeln chez Marie-Luise in Tafers<\/p><\/div>\n<p>Karl-Heinz verl\u00e4sst uns allein Richtung Westschweiz, mit dem erhofften Endziel Santiago de Compostela, f\u00fcr welches er noch rund 1700 km vor sich weiss, will man einem Schild am Wegrand Glauben schenken.<\/p>\n<div id=\"attachment_22\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2432.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-22\" class=\"size-large wp-image-22\" title=\"IMG_2432\" src=\"http:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2432-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2432-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino1\/files\/2011\/03\/IMG_2432-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-22\" class=\"wp-caption-text\">Kathedrale Fribourg (Teilansicht)<\/p><\/div>\n<p>Wir waren die ganzen f\u00fcnf Tage vom Wettergl\u00fcck beg\u00fcnstigt. Einzig bl\u00fchende Felder und Obstg\u00e4rten h\u00e4tten uns auf diesem Wegabschnitt noch gr\u00f6sser ins Schw\u00e4rmen bringen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Filmsequenzen von knapp 20 Minuten sind mit nachstehendem Link zu sehen:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/picasaweb.google.com\/blaesshuhn\/SchweizerJakobsweg1?authkey=Gv1sRgCKan65aTucDnIQ&amp;feat=directlink#5587626371394126802\">https:\/\/picasaweb.google.com\/blaesshuhn\/SchweizerJakobsweg1?authkey=Gv1sRgCKan65aTucDnIQ&amp;feat=directlink#5587626371394126802<\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr den Jakobsweg Fribourg &#8211; Genf siehe:<\/p>\n<p>http:\/\/joe.tyberis.com\/swisscamino2\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jakobsweg Zentralschweiz \u2013 Fribourg (7.3. \u2013 11.3.11) 7.3.11 Giswil \u2013 Brienzwiler; 35507 Schritte; 20 km Auftakt gegen halb elf Uhr am Bahnhof Giswil. Bis Kaiserstuhl am Lungernsee steigen wir auf der historischen Br\u00fcnigroute. 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